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Warum Yoga uns gut tut:

Um Yoga zu erklären eignet sich am besten das 2. Sutra von Patanjali´s „Yoga Sutra“, der da schrieb: „Yogas citta vritti nirodha“. Grob übersetzt: „Yoga ist das zur Ruhe bringen der Gedankenwellen im Geist“. Wir praktizieren also Yoga nicht um unsere Beine hinter den Kopf zu bekommen, sondern versuchen unseren Körper, als auch unseren Geist zu kontrollieren. Yoga hilft uns, das Radio in unserem Kopf langsam zum Schweigen zu bringen und dafür den Bedürfnissen unseres Körpers mehr Gehör und Beachtung zu schenken. Dazu zählt auch Schmerzen und Unbequemlichkeiten früher wahrzunehmen.

Ein Missverständnis, welches vorherrscht ist, dass man flexibel sein muss um Yoga auszuüben…nein, musst du nicht, aber durch Yoga wirst du flexibel in Körper und Geist. Yoga und seine Philosophie treffen genau den Nerv der heutigen, hektischen Zeit.

 

Was verstehen wir unter Hatha Yoga Asana:

Asana bedeutet einen Zustand des Seins, in dem man körperlich und geistig stabil, ruhig, still und bequem bleiben kann. In den Yoga Sutras von Patanjali gibt es eine kurze Definition von Yoga Asanas: “sthiram sukham aasanam”, was bedeutet, die Position bequem und beständig halten. Asanas werden in diesem Zusammenhang praktiziert, um die Fähigkeit des Praktizierenden zu entwickeln, während einer längeren Zeit, (z.B. der Meditation) bequem in einer Position zu sitzen. Asanas sind spezifische Körperpositionen, die die Energiekanäle und psychischen Zentren öffnen. Sie sind Werkzeuge für ein höheres Bewusstsein und bieten die stabile Grundlage für unsere Erkundung des Körpers, des Atems, des Geistes und darüber hinaus.

Vor allem wird „Asana“ als der erste Teil von Hatha Yoga bezeichnet. Nachdem man verschiedene Asanas gemacht hat, erreicht man Beständigkeit von Körper und Geist. Freiheit von Krankheit und die  Leichtigkeit des Körpers.